| Dani 222 |
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Zweitens kommt es anders als man denkt. Da habe ich doch tatsächlich gemeint, mit der Skipper-Post ist es endgültig vorbei und das haben wahrscheinlich andere auch gedacht. Denkste! Wie heisst es doch so schön: „Tot geglaubte leben länger.“ Läck mer! Der ist doch tatsächlich wieder auferstanden. Mit einem Anschiss an mich. Wie wenn ich schuld wäre an der langen Pause. Schon, aber nur für meinen Teil. Gut, ich war schon etwas faul, aber was soll man denn schreiben, wenn nichts los ist. Über das Feldbachareal ist schon viel geschrieben worden. Wahres und weniger Wahres. Zudem bin ich nicht im Bild und komme auch nicht so recht draus, was das denn schlussendlich werden soll. On vera! Das ist französich und heisst, man wird sehen. Guet! Hä! Also, sicher ist, mit dem Abbruch kann begonnen werden. Das wird zwar noch eine Zeitlang dauern, aber es wird definitiv abgebrochen. Und der Laden von Tschiemer? Das wird für die Böötler ein unangenehmes Jahr werden. Zumindest, die in den vorderen Reihen. Wenn dann die ersten Mieter oder Käufer einziehen – also das ist nun auf dem Onkel seinem Mist gewachsen – wird es sich weisen, was an dem Gerücht wahr ist, dass die Stadt Bootsplätze für dieselben reserviert hat. Also ich glaube das nicht. Der Sebastian Vettel, bi Fan vonem, ist jetzt Formel 1 Weltmeister. Riesenjubel überall, vor allem in seinem Heimatort in Deutschland. Natürlich auch in Kemmental. Vettel hat ja dort ein Haus und will noch einen Swimmingpool und einen Tennisplatz machen lassen. Das hat gar nicht allen gepasst, aber da er nun Weltmeister ist und er ein Einheimischer und Weltmeister ist, wird er das nun dürfen. Aber, der ist ja nie zuhause. Für was also einen Tennisplatz? Au, jetzt bin ich aber bös vom See abgeschweift, aber als Alinghi gewonnen hat, haben auch wir Schweizer gewonnen und am See ist jetzt halt nicht viel los. Doch, in Steckborn war ein Vortrag über die Biber – bin nicht Fan. Sonst bin ich ja ein grosser Tierfreund, und habe auch sonst Freude an der Natur. Darum finde ich es jämmerlich schad, wenn ich von Biber angenagte und gefällte Bäume sehe. Die Biber sind ja nicht selber gekommen. Tschuldigung, aber das musste ich einfach einmal loswerden. Doch wieder zu Steckborn. Mit dem Jahrmarkt hatten sie wieder Schwein gehabt, Supperwetter, angenehm warm und einen Haufen Leute. Da zieht es jeweils auch viele Böötler von Auswärts wieder an den See und auch mein Onkel war natürlich wieder dabei. Offenbar hat er viele Bekannte getroffen. Heimgekommen ist auf jeden Fall nicht allein und auch sehr spät, sagt Tante Grith. Er hat sich übrigens wieder grausam aufgeregt, dass er für den Parkplatz 8 Franken hat bezahlen müssen. Beim Yachthafen in Kreuzlingen sei der Automat schon im Oktober zugedeckt worden. Ha, dort ist auch kein Jahrmarkt, oder! Ich höre jetzt glaub ich besser auf. „Wietuus die bescht Idee, hüt.“
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